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AMDV! Caecilia zu Hamburg im SV

Diese Seite informiert über unsere Namensgeberin, die Heilige Caecilia von Rom!

Caecilia

Wir werden sehr häufig gefragt, woher wir den Namen Caecilia haben.
Dafür gibt es mehrere Gründe:

1.
Der Beschluss, eine eigene Damenverbindung zu gründen, hat sich
auf dem Musikwochenende des Sondershäuser Verbandes 2006 in Hamburg
gefestigt, als wir mit über 25 Leuten aus ganz Deutschland ein
Wochenende lang probten, feierten und schließlich ein
unglaubliches Abschlusskonzert im Hamburger Michel gaben.
Dabei wurde mit Chor und Orchester unter anderem die Cäcilienmesse
von Charles Gounod eingeübt. Der Name erinnert an die schöne Zeit,
die wir damals hatten und die vielen Erfahrungen und Freunde,
die wir gewonnen haben ;-)

2.
Die heilige Caecilia ist die Schutzheilige der (Kirchen-) Musik,
was natürlich gut zu einer musischen Verbindung passt.

3.
Sie war eine starke Frau, die für ihre Überzeugung eingetreten ist.

4.
Der Name klingt einfach schön und sehr weiblich ;-)

Genaueres über unsere Namensgeberin erfahrt ihr hier:

Die Heilige Caecilia von Rom wurde um 200 in Rom geboren.
Cäcilia soll eine hübsche adlige Römerin gewesen sein,
die sich schon als Kind allein Christus angetraut fühlte.
Die Eltern verheirateten sie aber mit dem heidnischen Jüngling Valerianus,
bei der Hochzeitsfeier habe sie unter dem Brautkleid ein
Schmerzen bereitendes Hemd getragen. Im Brautgemach offenbarte sie dem Bräutigam:
"Ein Engel steht mir als Beschützer meiner Reinheit zur Seite."
Valerianus gestand ihr die Unberührtheit zu unter der Bedingung,
dass er den Engel sehen dürfe. Sie bewegte ihn,
den greisen römischen Bischof Urban I. aufzusuchen, der ihn bekehren und taufen solle,
dann könne er den Engel sehen. Valerianus erschien ein heiliger Greis und hielt ihm
ein mit Goldbuchstaben geschriebenes Buch vor, Valerianus kam zum Glauben
und wurde von Urban getauft. Zu Cäcilia zurückgekehrt sah er den Engel bei ihr,
der reichte ihnen Kränze von Lilien und Rosen, die den Raum mit
himmlischem Duft erfüllten. Als der Bruder des Valerianus, Tiburtius, hinzukam,
wunderte er sich über den Rosenduft und wurde auch bekehrt.

Caecilia
Orazio Gentileschi und Giovanni Lanfranco: Cäcilia mit dem Engel, um 1617/1618

Als Valerianus und Tiburtius verbotenerweise die Leichen von hingerichteten
Christen beerdigten, wurden sie ins Gefängnis geworfen. Ihnen wurde ein
Ritter Maximus als Wächter gegeben, sie bekehrten auch diesen; der Präfekt Almachius
ließ Maximus mit Bleiklötzen schlagen und alle drei enthaupten,
da ihr ausführlicher Disput ihn nicht überzeugen konnte.
Cäcilia begrub die drei Männer; Almachius forschte nach dem Gut der Hingerichteten,
fand Cäcilia und bedrohte sie. Cäcilia überzeugte ihre weinenden Diener vom Glauben,
Urban taufte diese mit 400 anderen. Nach wütender Auseinandersetzung ließ Almachius
Cäcilia in ein kochendes Bad setzen, doch sie fühlte nur Kühle.
Daraufhin versuchte der Henker, sie drei Mal durch Schwerthiebe zu enthaupten,
er soll es aber nicht geschafft haben, den Kopf der "hals-starrigen" Cäcilia abzuschlagen;
die schwer Verwundete lebte noch drei Tage, vermachte ihr Gut den Armen,
bekehrte weitere Umstehende und wurde dann - gekrümmt, wie sie zuletzt lag -
in golddurchwirktem Gewand in einen Zypressensarg gelegt;
nach der Überlieferung wurde sie bei der Sargöffnung 1599 so gefunden.
Urban I. bestattete sie in der Callistuskatakombe in Rom neben den Bischöfen
und weihte ihr Haus zu einer Kirche.